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Ausdehnung der Elektrode einer Li-Ionen Batterie beim Ladevorgang, analysiert mittels Röntgen-CT und DVC. Mit freundlicher Genehmigung von Eastwood et al, veröffentlicht in Advanced Energy Materials

Digitale Volumenkorrelation

Digitale Volumenkorrelation (DVC) ist eine neuartige Technik zur dreidimensionalen Deformationsmessung. Die Methode importiert Volumenbilder der Probe im Referenz- und im verformten Zustand und ermittelt daraus ein vollständiges dreidimensionales Dehnungsfeld. Die Bilder werden typischerweise mittels Röntgen Computer Tomographie (X-Ray CT) , Magnetresonanz Tomographie (MRI) oder optischer Kohärenz Tomographie (OCT) erstellt. Die Digitale Volumenkorrelation unterteilt das Messvolumen in Subvolumina, innerhalb derer die Verschiebung des Musters berechnet wird. Dazu werden lokale Kontrastmuster in den Subvolumina benötigt. Diese können zum Beispiel auf Lufteinschlüsse in Beton, Partikel unterschiedlichen Materials innerhalb einer Probe - etwa Zinn Partikel in Aluminiummatrix - oder natürliche Strukturen wie Holzfasern zurückgehen.

DVC ist ein leistungsfähiges, nicht intrusives  Verfahren zur Charakterisierung des volumetrischen Materialverhaltens, sowie der Identifikation von Diskontinuitäten und Defekten.

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3D Darstellung eines Implantants zur Behandlung von Knorpelschäden (erzeugt mittels Mikrotomographie)
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Die Abbildung zeigt einen Scan durch die Probe in z-Richtung und die korrespondierenden Verschiebungsvektoren bzw. Dehnungen. Die Daten wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr K. Madi (Portsmouth Universität) et al, präsentiert während der ECCOMAS – internationale Konferenz für Tissue Engineering 2011, Lissabon.